Grüne Welle statt Grüner Dogmatismus

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, nachts die Schaltung der Lichtsignalanlagen auf Hauptverkehrsstraßen besser aufeinander abzustimmen, so dass eine Grüne Welle entsteht. Gleichzeitig sollen Geschwindigkeitssignale einen ruhigeren Verkehrsfluss ermöglichen.

Begründung

Im Februar 2017 hat der Verkehrsdezernent das Ergebnis des Verkehrsversuchs Tempo 30 bei Nacht auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen im Verkehrsausschuss vorgestellt. In dem Verkehrsversuch wurde eine Lärmminderung um durchschnittlich 27 Prozent erzielt.

Die Studie betont aber, dass der Verkehrsfluss großen Einfluss auf die Lärmemissionen hat. Die meisten Ampelanlagen entlang der Teststrecken sind bereits für eine Grüne Welle koordiniert, aber es fehlen Geschwindigkeitssignale, die eine Richtgeschwindigkeit empfehlen. Diese würden ermöglichen, dass weniger gebremst und beschleunigt und der Verkehrsfluss deshalb gleichmäßiger wird. Das reduziert Straßenlärm und Abgasmengen, was den Anwohner*innen zugutekommt. Auch Rasen wird sinnlos, weshalb die Straßen sicherer werden.

Unser Ziel ist weniger Autoverkehr in der Stadt. Im Übrigen müssen wir das Radwegenetz ausbauen und die Nachtbus- und Bahnverbindungen stärken.

Antragstellende

  • Stadtv. Astrid Buchheim
  • Stadtv. Ayse Dalhoff
  • Stadtv. Dominike Pauli
  • Stadtv. Eyup Yilmaz
  • Stadtv. Martin Kliehm
  • Stadtv. Merve Ayyildiz
  • Stadtv. Michael Müller
  • Stadtv. Pearl Hahn
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